Nachlese zum Probenwochenende in Altensteig

 

Vom 16.-18. September 2005 veranstaltete der Liederkranz Steinenbronn für beide Chöre ein Probenwochenende in Altensteig. Am Freitag fuhren wir pünktlich um 14.30 Uhr los.

In der Musikakademie wurden zuerst die Zimmer bezogen. Nach einer kleinen Kaffeepause machten wir uns auch schon auf zur ersten Probe.

Dies war auch gut so, denn an die akustischen Verhältnisse mussten wir uns erst noch gewöhnen, so daß wir nach dem Abendessen in einer weiteren Chorprobe endlich richtig an die Arbeit gehen konnten. Die „Nicht-Messe-Sänger“ des Chor Seven Eleven 44 probten zeitgleich mit unserem zweiten Dirigenten Daniel Sus.

Um ca. 20.30 Uhr war der erste Probentag gemeistert und wir ließen den Abend, musikalisch begleitet von Bernd Feger, der eigens hierfür sein Akkordeon mitbrachte, ausklingen.

 

 

Am Samstag ging es gleich nach dem Frühstück los mit Proben. Der tammchor arbeitete mit Patrick Bopp weiter an der Messe in D. Die Sängerinnen und Sänger des Chor Seven Eleven 44 konnten zeitgleich die von Florian Löthe und Margret Hauser angebotene Einzel- und Kleingruppenstimmbildung in Anspruch nehmen.

Nach dem Mittagessen und vor der nächsten Chorprobe hatten wir anderthalb Stunden Zeit zur freien Verfügung, die recht unterschiedlich genutzt wurde. Einige spielten auf dem nahen Bolzplatz Fußball, andere nutzten die Zeit für einen Spaziergang hinunter nach Altensteig, wieder andere hielten ein kleines erholsames Nickerchen und stärkten sich so für den Probennachmittag.

Ab 14.30 Uhr probte der Chor Seven Eleven 44 seine Stücke für das Kirchenkonzert.

Die Sängerinnen und Sänger des Stammchores wurden nach Stimmgruppen aufgeteilt und konnten mit Florian Löthe und Margret Hauser unklare Stellen der Dvorak-Messe wiederholen. Danach war natürlich wieder eine Gesamtprobe des Stammchores angesagt. Ca. alle 30 Minuten verließen immer 2-3 Sänger den Probenraum. Dies war jedoch nicht weiter verwunderlich, denn auch die Stammchorsänger wollten sich die Gelegenheit zur Stimmbildung nicht entgehen lassen.

Für das Benedictus aus der Messe in D wurde eigens ein kleiner Chor zusammengestellt. Jeweils 4-5 Personen der einzelnen Stimmgruppen singen dieses wunderschöne Stück in einer Kleinbesetzung. Dieser Chor hatte am Samstag nach dem Abendessen noch die Möglichkeit zu üben.

Auch dieser Tag klang gemütlich aus und natürlich wurde ebenfalls kräftig gesungen, gelacht und gequatscht.

Gegen später besuchte uns noch das „Radio-Fritzle“ alias Siegmar Strobel und erzählte uns einen Schwank aus seinem Leben. Auch hier blieb vor Lachen kein Auge trocken.

 

Am Sonntag Vormittag konnte man die Anstrengung der vielen Chorproben und den fehlenden Schlaf bei jedem Teilnehmer gut erkennen. Aber dennoch wurde für beide Chöre das Erarbeitete noch einmal wiederholt und gefestigt.

Erschöpft aber guter Dinge und in Vorfreude auf unser Kirchenkonzert am 16.10.05 fuhren wir nach dem Mittagessen wieder nach Hause.

Alle Sängerinnen und Sänger waren sich einig, daß dies ein wunderbar lohnendes Wochenende war und freuen sich bereits heute auf ein nächstes Probenwochenende.