Nachlese zum „Festival der Musik“

 

Am 16.04.2005 fand mit dem „Festival der Musik“ ein gemeinsames Konzert von Musikverein und Liederkranz Steinenbronn statt. Die Benefizveranstaltung unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Johann Singer lockte mehr als 400 Zuschauer in die Sandäckerhalle. Der Reinerlös der Veranstaltung geht an das DRK Steinenbronn zur Mitfinanzierung des neuen Rettungswagens.

 

Pünktlich um 19.30 Uhr eröffnete die Hauptkapelle des Musikvereins Steinenbronn unter der Leitung von Wolfgang Wuttke den Abend mit dem „St. Louis Blues March“.

 

Danach begrüßten Moderator Gerhard Fürst und Schirmherr Johann Singer die Gäste.

Mit u.a. „Brazil“ und „Time for Crime“ setzte die Hauptkapelle ihren Teil des Programms fort.

Danach kam zusätzlich der Stammchor des Liederkranzes auf die Bühne. Beide Chöre des Liederkranzes sangen unter der Leitung von Florian Löthe. Begleitet am Klavier von Daniel Sus sag der Stammchor „Over the rainbow“. Beim folgenden Stück „Alley Cat Song“, auch bekannt unter „Schwarzer Kater Stanislaus“, konnten die Zuschauer erstmals ein gemeinsames Stück von Bläsern und Sängern hören.

 

Auch die weiteren gemeinsamen Stücke von Hauptkapelle und Stammchor „Wir hören Walter Kollo“ mit Melodien aus dem Berlin der 20er Jahre und bekannte Operettenklänge „Das Beste aus Maske in Blau“ kamen sehr gut beim Publikum an. Die bekannten Ohrwürmer luden zum mitsingen, mitsummen und mitklatschen ein. Und tatsächlich ließen sich auch viele Besucher mitreißen und sangen mit! Mit „Fürstenfeld“ wurde der erste Programmblock beendet.

Nach der Pause nahm die Jugendkapelle des Musikvereins unter der Leitung von Josef Herzog auf der Bühne Platz. Spannend wurde es hier mit „James Bond“, denn wer kennt nicht die unverwechselbare Titelmelodie von „007, dem Superagenten Ihrer Majestät“. Frank Sinatra machte in den 50er Jahren „Come back to Sorrento“ populär, das Trompetensolo in diesem Stück spielte Roy Dreisiebner.

Bei „Erinnerungen an Zirkus Renz“ begeisterte ein weiterer junger Solist das Publikum: Daniel Miller (12) am Xylophon bekam viel Applaus für seine tolle Leistung

Mit Stücken aus dem Musical „Hair“ begann der Chor Seven Eleven 44 seinen Teil des Programms.

Begleitet von der Percussiongruppe des Jugendorchesters wurden die Stücke „Killing me softly“, „Orfeo Negro“, „Sunny“, „Guantanamera“. Beim „Crocodile Rock“ Von Elton John unterstützten die Jungmusiker den Chor beim Refrain.

Wenn die meisten Zuschauer schon beim „Abba-Medlay“ im Takt mitklatschten, bei „Hello Mary Lou“ gab es dann kaum noch jemanden, der nicht in Bewegung gekommen war, auch viele „Sänger“ wurden im Publikum entdeckt.

 

Beim Finale füllten schließlich beide Chöre und Orchester die Bühne der Sandäckerhalle. Die Dirigenten Wolfgang Wuttke und Florian Löthe hatten die gemeinsame Leitung von über 120 Musikern!

 

Bei „Conquest of Paradise“ wurden bestimmt viele Zuschauer an die Boxkämpfe von Henry Maske erinnert, der zu dem Lied von Vangelis seinen Einzug in die Halle hielt. Danach konnte man bei „Mir im Süden“ hören, daß wir Schwaben „eifach älles kennet, außer Hochdeutsch“. Dieses Stück stammt von der Gruppe „Füenf“, der auch Liederkranz-Dirigent Patrick Bopp angehört. Als letzten Titel stand „I will follow him“, bekannt aus dem Film „Sister Act“ auf dem Programm. Am Ende konnten alle Mitwirkenden auf der Bühne ihren verdienten Applaus gemeinsam genießen!

Bedanken möchten wir uns bei allen Zuschauern, die durch Ihren Besuch zu einem gelungenen Benefizkonzert beigetragen haben. Außerdem natürlich auch bei den Dirigenten Wolfgang Wuttke, Josef Herzog und Florian Löthe, die in viel Probenarbeit dieses Konzert mit den Chören und Orchestern vorbereitet haben. Wolfgang Wuttke hat in viel Fleißarbeit viele der Stücke für diesen Anlass „passend gemacht“. Vielen Dank an Herrn Bürgermeister Singer für die Übernahme der Schirmherrschaft, an die Organisatoren im Vorfeld, an die Firma Geissler und Turata für die technische Betreuung mit Ton und Licht, an die Firma Albig für die kostenlosen Werbemittel, an Gerhard Fürst für die Moderation des Abends und an die Helfer die am Konzertabend für einen reibungslosen Ablauf vor und hinter den Kulissen gesorgt haben.

 

 

Natürlich bedanken wir uns auch bei allen, die wir in dieser langen Aufzählung vergessen haben.

Dominique Strobel/Carmen Wenger