Unser diesjähriger Jahresausflug führte uns in das beschauliche Altmühltal. Wir starteten früh, für einige zu früh aber stets gut gelaunt in Richtung Frankenland.

Unser Bordpflegepersonal sorgte jedoch mit Kreislauftropfen (ein Besonderer Dank gilt Fam. Werner Böpple) dafür, dass bald alle fröhlich und entspannt dem ersten offiziellen Programmpunkt, dem Besuch der Befreiungshalle in Kehlheim entgegensahen.

Vor Ort konnten wir dank unserer baldigen Ankunft in aller Ruhe dieses beeindruckende Bauwerk hoch über der Stadt Kehlheim und der Altmühl betrachten. Natürlich wurde die hervorragende Akustik des Kuppelrundbaus durch zwei Gesangsstücke “getestet“, was von den anwesenden Besuchern sicht und hörbar viel Freude bereitete.

Anschließend sollte eine Schiff-Fahrt auf der Altmühl von Kehlheim nach Kloster Weltenburg stattfinden. Sollte, aber auf Grund des geringen Wasserstandes war der Schiffsverkehr eingestellt worden. Eine Kurzfristige Programmänderung erlaubte es uns das Städtchen Kehlheim anzusehen und Einkäufe auf dem Markt zu machen, während die sportliche Fraktion sich zu Fuß nach Kloster Weltenburg aufmachte, für die Strapazen jedoch mit einer lustigen Kahnfahrt entschädigt wurde.

m Kloster Weltenburg wurden die „Busfahrer“ bereits von den Wanderern erwartet! Nach einem hervorragenden fränkischen Mittagessen hinter den Klostermauern folgte die „Privatführung“ durch die Klosterkirche mit ihren barocken Kunstwerken. Auch durften wir unsere Flexibilität unter Beweis stellen, da der Pater der uns die Geschichte des Klosters erzählte uns hin und wieder zu einem Gesangsstück aufforderte.

Anschließend folgte der weltliche Teil des Tages. Wir vergnügten uns auf der Sommerrodelbahn in Riedenburg, bzw. man sonnte sich bei einer Eisschokolade und verfolgte das Renngeschehen als Zuschauer.

Abends erreichten wir dann doch schon etwas geschafft unser Hotel in Denkendorf (Franken) und bezogen die tollen Zimmer.

Nach einem reichhaltigen Essen wurde der Abend dann mit fränkischem Witz und Geselligkeit abgeschlossen. Wobei Abend die Sache nicht genau trifft, da doch viele bis in die Morgenstunden sangen und Ihren Spaß hatten.

Der Zweite Tag unseres Ausflugs begann mit einem gemütlichen Frühstück. Frisch gestärkt fuhren wir in Richtung Eichstätt. Die barocke Bischofs – und Universitätsstadt beeindruckte uns durch Ihre imposanten Bauwerke und die freundliche Atmosphäre.

Leider mussten wir Eichstätt schon recht frühzeitig wieder verlassen, da man uns an der Fränkischen Seenplatte zum Mittagessen und einer Führung erwartete. Im Seerestaurant am Altmühlsee ließen wir es uns mit Aussicht auf den See gut gehen. Anschließend stürzte sich die Jugend ins Wasser, oder nutzte den herrlichen Tag zu einem Sonnenbad, während die Anderen bei einer sehr interessanten Führung alles über die Entstehung, den Nutzen und die Auswirkungen des Großprojektes fränkische Seenplatte erfahren konnten.

Sicherlich hat hier der eine oder andere sein Ziel für den nächsten Urlaub entdeckt. Speziell der Brombachsee mit seiner schönen landschaftlichen Einbettung und den vielfältigen Freizeitangeboten ist sicherlich einen Besuch wert.

Anschließend vereinigte sich die Gruppe wieder am Altmühlsee, wo man bei Kaffee und Kuchen den Tag langsam ausklingen ließ. Leider geht auch einmal der schönste Tag zu ende, und so machten wir uns auf in Richtung Heimat. Es waren zwei wunderschöne Tage, für die wir uns alle bei Klaus Volk bedanken möchten, der wie immer alles großartig organisiert hat.

 

Daniel Strobel