Steinenbronner Heimatlied

Beim Heimatfest des Liederkranzes 1950 entstanden.

Vertonung: Rektor Neun, Musberg 
Text: Otto Schmidhäuser

 

Im Kranz von Wald und Wiesengrün
am nahen Schönbuchrand,

Da liegt ein Dörflein mittendrin 
im schönen Schwabenland.

Die Straßen und die Gassen still
sind mir so lieb und traut, 

Sie bleiben meiner Sehnsucht Ziel, 
das ich im Traum erschaut.

0 Steinenbronn, mein Heimatort, 
du Dörflein schlicht und klein,

Ich möchte nimmer von dir fort, 
denn dort bin ich daheim.

Die Täler und die Höhen dein, 
0 Heimatflur so schön,

Hab goldumglänzt vom Abendschein 
dich oftmals mir besehn.

Und lieblich tönt der Vogelsang 
am grünen Waldesrand,

Vom Turm der Abendglockenklang 
schallt friedlich in das Land.

0 Steinenbronn, mein Heimatort, 
du Dörflein schlicht und klein,

Ich möchte nimmer von dir fort,
denn dort bin ich daheim.

Und naht das letzte Stündlein mir,
gilt es den letzten Gruß, 

Es schlug ein treues Herze dir, 
das nunmehr scheiden muss.

Zum letzten Male grüß' ich dich, 
du liebe Heimat mein,

In deiner Erde möcht ich ruhn, 
in dir begraben sein.

0 Steinenbronn, 0 Heimat mein, 
mein trautes Dörflein du,

Ich darf nun immer bei dir sein,
in deiner stillen Ruh'.