Jahresrückblick 2002

Am Mittwoch, den 9. Januar begannen wir das Jahr mit der ersten Chorprobe.

Chor Seven Eleven 44 um 19 Uhr und Stammchor um 20.15 Uhr

Der Höhepunkt des Monats Februar war ohne Zweifel unser Beerlesklopferball am 2. Februar. Unter dem Motto "Euroball" in Steinenbronn feierten wir bis in die frühen Morgenstunden. Nicht nur das reichhaltige und abwechslungsreiche Programm am Beginn des Abends sorgte für gute Stimmung, auch mit der Gruppe MALIBU war für den ganzen Abend gute Stimmungsmusik garantiert. Seien Sie gespannt auf das Jahr 2003, wenn wir unseren 30. Beerlesklopferball feiern werden.

Am 9. März war unsere Hauptversammlung im Gasthaus Löwen angesetzt. An diesem Abend durfte unser Vorstand mehrere Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft vornehmen.

Schon am darauffolgenden Sonntag den 10. März wirkte der CHOR SEVEN ELEVEN 44 beim gemeinsamen Konzert der musiktreibenden Organisationen in der Gemeinde Steinenbronn mit.

Die 10. Chortage am 24. März unter dem Motto "Musik erfüllt die Welt" stellten einen kleinen Wettstreit unter Freunden dar. Wir sangen in Möhringen beim Kirchenkonzert des Fildergaus, mit mehreren Chören aus der näheren Umgebung.

Ein großer Programmpunkt warf im Monat April seine Schatten voraus. Der Endspurt für unsere gemeinsame Chorreise nach Tschechien lief langsam an.

Am Anfang stand noch ein Konzert des CHOR SEVEN ELEVEN 44 am 28. April auf der Landesgartenschau in Ostfildern. Beim Tag der Fildergauchöre auf der Landesgartenschau konnte der Chor Teile seines Tschechienprogramms zum besten geben und eine Art Generalprobe abliefern.

Am Freitag, den 03. Mai wurde im Rahmen der Abschlussfeier des Schulfestes der GHS Steinenbronn die musikalische Kooperation zwischen dem Liederkranz und der Schule besiegelt. Als erster Verein des Fildergaus folgte der Liederkranz der Anregung des Ministeriums für Kultur, Jugend und Sport, mit einem Kooperations-Vertrag die Zusammenarbeit zwischen Schule und Verein zu festigen. Wir freuen uns schon heute auf die Aktivitäten, die in 2003 auf uns warten.

Unsere Chorreise nach Prag und Brünn vom 20.-26. Mai 2002 war zweifellos der Höhepunkt des Jahres. Die ganze Reise hier in Worte zu fassen ist nicht möglich, aber ein kleines Zitat unseres Busfahrers Hubert sei an dieser Stelle nochmals gestattet: "Erhaltet euch eure Kameradschaft, die ihr in der Tschechienwoche gelebt und ausgebaut habt. Kameradschaft soll schließlich nicht aufgesplittet werden in: WENN DER KAMERAD SCHAFFT!"

Schon am 9. Juni nahmen wir uns dieses Zitat zu Herzen. Beim Tag der offenen Tür auf dem ALLMENDHOF übernahmen wir wieder die Bewirtung mit Kaffee und Kuchen.

Das Dorffest stand für uns unter dem Motto: "Hast du am Dorffest noch nichts vor, dann komm zum Chor ... !" und in Sachen Kameradschaft haben wir gleich noch einen drauf gesetzt.

Der Monat Juli fand seinen Höhepunkt am Sonntag den 21. Juli in der evangelischen Kirche in Steinenbronn. Mit dem Schulchor der GHS Steinenbronn boten wir mit beiden Chören einen unterhaltsamen Abend für die Zuhörer aus Nah und Fern. Für uns war es besonders schön, nochmals in den Erinnerungen an Tschechien zu schwelgen, indem wir Auszüge aus unserem kirchlichen Programm der Konzertreise darboten.

Zum Abschluss des ersten Halbjahres besuchten wir am 24. Juli die Seniorinnen und Senioren im Haus Laurentius in Schönaich. Danach fand noch ein gemütlicher Ausklang mit Speis und trank in der Heimatscheuer statt und alle wurden in die wohlverdienten Ferien entlassen.

Im Rahmen des Sommerferienprogramms 2002 beteiligte sich der Liederkranz mit 2 Veranstaltungen. Als erstes fand am 21. August in der evang. Kirche eine Orgelbesichtigung statt. 12 erwartungsvolle Kinder lauschten aufmerksam den Ausführungen und Erklärungen von Herrn Dr. Miller. Am 23. August fuhren wir mit einem Bus der Firma Auwärter zum Mercedes-Benz-Museum im DaimlerChrysler Werk in Stuttgart. Nach einer Einführung wurden die 28 Kinder mit einem umfangreichen Fragenkatalog ausgestattet und auf die Reise durch das Auto-Museum geschickt. Alles in Allem ein hoffentlich gut gelungenes Angebot.

Unsere diesjährige Brunnenhocketse vom 31. August - 01. September auf dem Dorfplatz war ein voller Erfolg.

Am 21. September fand in Musberg die Jahreshauptversammlung des Fildergaus statt. Im Rahmen dieser Veranstaltung wurden auch drei Sängerinnen aus unseren Reihen für 40 Jahre aktive Mitgliedschaft geehrt. Lore Sejnoha, Hannelore Schmid und Ursula Scheck haben in diesen 40 Jahren nicht "nur" gesungen sondern den Verein durch ihre tatkräftige Mitarbeit in allen Bereichen stets unterstützt. Ein Dankeschön auch nochmals an dieser Stelle.

Der Oktober war von Seiten der Chorveranstaltungen recht ereignislos und wir konnten "nur" unsere regelmäßigen Chorproben am Mittwochabend im Bürgerhaus verzeichnen

Wohingegen im November unser alljährliches Herbst-Winter-Special startete.

Am Buß- und Bettag den 20. November sang der Chor Seven Eleven 44 beim abendlichen Gottesdienst in der evang. Kirche.

Am Totensonntag den 24. November wirkte der Stammchor des Liederkranzes wieder bei der Totengedenkfeier mit.

Der Dezember startete für uns wie jedes Jahr wieder in der katholischen Kirche. Am 3. Advent wirkten wir mit beiden Chören beim Gottesdienst mit.

Die letzte Singstunde in diesem Jahr fand dann auch leicht verkürzt am 18. Dezember statt. Schließlich wartete in der Heimatscheuer ein doller Wurstsalat auf uns mit dem wir das Singstundenjahr ausklingen ließen.

Die erste Ausnahme in unserem traditionellen Reigen war tatsächlich am 1. Weihnachtsfeiertag in der evang. Kirche zu verzeichnen. Zum ersten mal sangen wir dort mit beiden Chören und brachten mit Weihnachtsliedern aus aller Herren Länder hoffentlich viel weihnachtliche Stimmung in den Gottesdienst.

Zum Schluss noch einige philosophisch heitere Zeilen welche auch gut in diese Zeit passen:

 

Setzt dem Überfluss Grenzen und lasst die Grenzen überflüssig werden. Macht kein falsches Geld, auf dass das Geld keine falschen Leute macht.

Nehmt den Ehefrauen das letzte Wort und erinnert die Männer an ihr erstes.

Schenkt unseren Freunden mehr Wahrheit und der Wahrheit mehr Freunde.

Bessert Solche Beamte, Geschäfts- und Arbeitsleute, die wohl tätig, aber nicht wohltätig sind.

In diesem Sinne wünschen wir für uns Alle Gesundheit und ein friedvolles 2003 auf der ganzen Welt, aber ganz besonders im persönlichen Umfeld genügend (Zeit-) Raum, um sich auf das konzentrieren zu können, was das Leben erst lebenswert macht (K.S.).