Begonnen hat der diesjährige Beerlesklopfer Ball ganz zünftig mit einer Stimmungsrunde von der Band MALIBU aus Freiburg. Kaum einen der närrischen Gäste hat es dabei auf seinem Stuhl gehalten.

Mit GERDA und HERDA in Aktion startete das Faschingsprogramm 2004! Die Damen ließen sich dabei über das Dorfgeschehen im Allgemeinen und das weltliche im Besonderen aus. Wohl darauf bedacht, mit ihrem Song: “ I sag ja nix, i moin ja bloß! Sonsch komme e no en ebas nei …!“, keine Missverständnisse oder gar „Sauereien“ aufkommen zu lassen.

Die offizielle Begrüßung durch unseren Vorstand kam diesmal erst an zweiter Stelle nach dem die Putzweiber von der Bühne vertrieben worden waren. Der nächste Programmpunkt wurde durch unsere Sängerasse bestritten. Unter neuer musikalischer Leitung von Markus Feger gaben die Sängerasse so manchen alten und neuen Schlager zum Besten. Das Publikum hatte mit dieser Auswahl so manches zum Mitsingen und Mitschunkeln.

Ganz überraschend stand ein guter alter Bekannter als Schaffner auf der Bühne und forderte alle Anwesenden auf dem Bahnsteig auf, in den wartenden Zug einzusteigen.

Die daran anschließende Diskussion zweier Bahnreisender über SCHILLER und SCHALLER führte zu so manchem Missverständnis. Ein jeder, der öfter mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist, kennt die Diskussionen zwischen zwei Fremden, die immer nur das verstehen wollen, was ihnen gerade in den Kram passt. Auch diese Alltagssituation wurde hervorragend von den darstellenden Damen umgesetzt.

Unser Frauenballett war in diesem Jahr kaum wieder zu erkennen. Zu heißen afrikanischen Rhythmen wirbelten die Liederkranz-Girls über die Bühne. Nur durch die namentliche Vorstellung jeder Einzelnen durch den Conférencier Siegmar Strobel konnte das Geheimnis um die Mitwirkenden gelüftet werden.

HERDA und GERDA demonstrierten quasi am lebenden Objekt wie schwäbische, sparsame, viel beschäftigte und rationell arbeitende Hausfrauen in Steinenbronn ihrer Bügelwäsche Herr werden können.

Serenata Klimperle sorgte auch in diesem Jahr mit ihren Urlaubserlebnissen und Tanzeinlagen für einen tobenden Saal. Das Publikum, vor die Wahl gestellt, ob Serenata als Zugabe nun Witze erzählen sollte oder lieber noch mal tanzen, traf eine einstimmige Wahl : „TANZEN“ war angesagt bis dass die Bude wackelte.

Das Männerballett von allen schon heiß herbeigesehnt sorgte auch in diesem Jahr für eine johlende Zuschauermenge. Isabella Decker als Leiterin der beiden Tanzgruppen hatte es auch in diesem Jahr wieder fertig gebracht, ihre Tänzerinnen und Tänzer zu wahren Höchstleistungen zu bewegen. Die Männer brachten zu alpenländischen Klängen die Stimmung zum Kochen.

Die singende Darbietung der HERZILEIN sorgte zum Abschluss für genau D I E musikalische Umsetzung des Faschingsmottos „Valentinsball“. Sie bot einen weiteren musikalischen Höhepunkt und gleichzeitig den Abschluss des Programms. Aber wen wundert’s, die beiden Sänger sind auch bei jedem Vereinsausflug Garant für musikalische Stimmungshöhen.

Das daran anschließende Finale sollte noch lange nicht das Ende des Abends markieren. Mit: “Aber mir in Stoinabronn …!“ wurde nahtlos ins Feiern übergeleitet.

Als ganz besondere Überraschung für alle Narren kam noch eine Abordnung des Spielmannszugs der Filderer und brachte zu vorgerückter Stunde die Stimmung zum Brodeln. Im Saal und in unserer neuen Cocktail-Bar wurde gefeiert bis in den frühen Morgen (K.S.).