41. Beerlesklopferball 2015


                           „Wer da nicht dabei war, hat was versäumt!“

Diesen und ähnliche Kommentare konnte man nach dem 41. Beerlesklopferball des Liederkranzes im Bürgersaal am 7. Februar 2015 mehrfach hören.

Ja, es war wieder eine tolle Atmosphäre, ein tolles (verkleidetes) Publikum und tolle Akteure. Vorstand Peter Bieg mit seinem närrischen Team konnte zu Recht stolz sein. Aber der Reihe nach:

2 Mädchen vom Liederkranz, Mohonika und Gihisela (Monika Bieg und Gisela Vetter), begleitet von Freddy Urban am Akkordeon, begannen den Reigen der Bühnendarbietungen.

Die 3 mit de Kittelschürz, Gerda, Marda, Helene (Dominique Strobel, Ute und Jessy Grobelnik) nahmen als spitzzüngige Putzweiber das Steinenbronner Lokalgeschehen des letzten Jahres auf die Schippe (oder besser gesagt ... auf die Kutterschaufel). In einem Super-Video-Clip zeigten sie wie dem Ortseingangsschild hinter dem Kreisverkehr mit weißen Damenschlüpfern zu blitzsauberem Aussehen verholfen wurde! Sie sorgten mit ihrer Nummer für allgemeine Heiterkeitsausbrüche, gepaart mit zustimmendem Verständnis nach dem Motto: „I sag jo nix, I moin jo blos!“

Was fürs Auge boten die Mädels der Tanzgarde aus Breitenstein, die später auch noch einen Jumpstyle Showtanz zum Besten gaben.

Mit Tanzen war aber noch lange nicht Schluß: Unsere Freunde von der 1. Narrenzunft Steinenbronn zeigten unter der Leitung von Zunftmeister Marius Kümmerle ihren Narrentanz, der final mit einer waghalsigen Pyramide der Beerlesklopferhexen endete und natürlich vom Publikum als weitere schweißtreibende Zugabe erklatscht wurde.

Klaus Deininger, der seinen 20. Auftritt bei den Beerlesklopfern feierte (als Gründungsmitglied 1973 moderierte er 19 mal in Folge und war nach einer kleinen Pause von 23 Jahren wieder im Saal!!), hatte sich eigentlich für das Amt des Ortsbüttels beworben. Nachdem ihm die Stellenbeschreibung „Überwachung des ruhenden Verkehrs!!!“ vorlag, befand er sich für diese Aufgabe als zu jung und warnte die Zuhörer vor dem jetzigen Amtsinhaber mit den Worten: „Wer keine blaue Parkscheibe am Auto hat, muss zahlen! Das gilt natürlich auch für die närrischen Tage. Denn dann kommt der Kocher mit dem großen Locher und macht Konfetti aus eurem Führerschein....“

Die folgende Pause wurde von der bewährten Band „Yellow“ mit schwungvoller Tanzmusik überbrückt, sehr zur Freude des fleißigen Publikums, das die Gelegenheit bekam, wieder einmal die morschen Knochen rhythmisch zu bewegen.

Danach ging's heiter weiter mit einem Gesangsbeitrag unter dem Motto: „Wenn i woiß, dass i kennt, wenn i wett, aber i will net!!!“ mit Monika Bieg, Christiane von Scholley, Gisela Vetter, Petra Theurer, begleitet von Volker Potthoff an der Gitarre. Auch diese Nummer kam nicht ohne Zugabe davon.

Unser schon jahrelang bewährter Büttenredner mit saarländischem Migarationshintergrund, Wolfgang Stohrer, kam diesmal als von der Gemeinde beauftragter Handwerker auf die Bühne und nahm in seinem Vortrag lokales Geschehen, das dringend der Reparatur bedurfte, auf den Arm.

Ein besonderer Höhepunkt bildete der „Facility Manager Rapp“, dargeboten von der Kittelschurz-Fraktion Gerda, Marda und Helene.

Die Showgruppe „Tanzfieber“ zollte mit einem fulminanten Auftritt Michael Jackson Tribut. Unter der Leitung von Isabella und Joachim Decker bildeten sie den offiziellen Programmschluss.

Nachdem alle Jahresorden verteilt waren und sich alle Akteure zum Finale versammelten, dankte Vorstand Peter Bieg allen Mitwirkenden die vor, auf und hinter der Bühne tätig waren.

Danach ging´s aber erst richtig los. An der Bar und auf der Tanzfläche herrschte Hochbetrieb. Zur Überraschung kamen die Schloßgeister-Hexen mit Graf und Gräfin (Bella und Joachim) in den Saal und veranstalteten allerhand Schabernack.

Und natürlich ließ es sich der Spielmannszug der „Filderer“ auch dieses Jahr nicht nehmen, den Beerlesklopfern einen Besuch abzustatten und uns mit toller, gewohnt fetziger Musik zu erfreuen.

Mein Fazit: Freuen Sie sich schon jetzt auf den 42. Beerlesklopferball 2016 (KD)!


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