Pünktlich um 18.11 öffneten sich die Türen zu unserem 32. Beerlesklopferball im Bürgerhaus in Steinenbronn, um sich vor dem Programmbeginn mit unserer reichhaltigen Speisekarte noch zu stärken. Um 19.30 war es dann endlich soweit.

Die Sängerasse eröffneten den Faschingsball. Als Zwerge verkleidet „bearbeiteten“ sie den Holzmichel und sangen: „Ja, er lebt noch, er lebt noch, er lebt noch“.

Danach meldete sich unsere Gerda, das ultimative Putzweib vom Bürgerhaus zu Wort. Dieses Jahr leider ohne ihre heißgeliebte Kollegin Hertha, denn die wurde dieses Jahr aus Kostengründen „wegrationalisiert“. Gerda berichtete über ihre Kaffeefahrt zum Originalschauplatz von Hänsel und Gretel. Die Enttäuschung war groß, denn leider war das Hexenhaus durch ein Fertighaus ausgetauscht und der alte Backofen auch schon von einer Mikrowelle ersetzt worden.

Zwischen die Beiträge wurde immer wieder eine Schunkel- und Tanzrunde eingeschoben. Die gute Stimmung steckte jeden an und niemand hielt es mehr auf seinem Platz.

Schon bekannt in Steinenbronn ist unsere Amanda Kächele, alias Renate Bodenmüller, die immer auf der Suche nach dem richtigen Mann total verzweifelt auf der Bühne stand. Mann konnte ihre Verzweiflung spüren, und wir hoffen, dass ihr Rendezvous mit dem richtigen Mann endlich geklappt hat. Eine spritzige und witzige Bütt.

Ein absoluter Knaller waren „die Helden in Unterhosen“. Eine super einstudierte Choreographie und eine perfekte Sinnestäuschung. Es hat sich wieder einmal gezeigt: Gutes muss nicht kompliziert sein!

Unsere Serenata Klimperle war wieder „voll gut drauf“. In diesem Jahr nahm sie verschiedene Sportarten unter die Lupe, u.a. auch das Walking. Da sie zu schnell war, hatte sie einen Wildunfall - einen Zusammenstoß mit einem Reh. Macht nichts, denn so hatte sie wieder einen Braten in der Tiefkühltruhe, der mit den Walkingstöcken abtransportiert wurde. Der Saal tobte, als sie auch in diesem Jahr ihre Hüften schwang.

 

Zwei Tanzgruppen, eine Showtanzgruppe und eine Gardetanzgruppe präsentierten sich zum ersten Mal bei unserem Faschingstreiben. Die Trainerin, Frau Isabell Decker konnte stolz auf ihre jungen Tänzerinnen sein. Macht weiter so, wir freuen uns euch nächstes Jahr wieder zu sehen.

 

Die Country-Körners, Michelle und Michael Körner, besangen in humorvoller Weise die Beziehung zwischen Mann und Frau. Da sich viele der Besucher in den amüsanten Texten wieder fanden, wurden die Country-Körners mit tosendem Applaus belohnt.

 

Das Männerballet präsentierte sich dieses Jahr als „Aladin und die Wunderlampe“.

Der Wunsch nach einer oder mehreren tollen Frauen wurde, so weit es ging, erfüllt:

So z.B. nach einer Gruppe Frauen, die nicht so viel sprechen, dafür aber gut singen konnten. Vermutlich sollten es aber

wohl andere Frauen sein.

Eine Gruppe Frauen, die sich gut bewegen konnte und musisch gut drauf ist. Auch das Ergebnis dieses Frauenwunsches, nämlich die Tänzerinnen des Schwanensees, waren vermutlich die Falschen.

Und nicht zuletzt eine Gruppe Frauen, die sich etwas freizügiger gaben und die ihre Beine zum Con-Con schwangen. Dies waren dann doch noch die richtigen Frauen, die sich sexy und freizügig präsentierten.

Nach Programmende wurde unsere Bar wieder geöffnet, die in gewohnter Weise selbstgemixte alkoholische und nichtalkoholische Mixgetränke im Angebot hatte. Wie auf dem Bild zu sehen, war die Bar auch an diesem Fasching ein Highlight.

Um 24 Uhr kam die Guggenmusik aus Leinfelden zu uns. Mit lautem Getrommel und Trompeten brachten sie die Stimmung im Saal wieder zum Kochen. Niemand hielt es mehr auf den Stühlen und so schunkelten und sangen alle mit lautem Beifall mit

Bis zum nächsten Jahr –

Beerle klopf – M.B.