“ Nur die Fachjury zählt …! “

Von 'Männer' bis 'You raise me up' - ein vielfältiges Programm beim Chorduell Halbfinale (zum SWR4-Videoclip) am 14. Mai 2013 in Sigmaringen   

Der Chor 'CalvVoci' aus Calw begann das Halbfinale mit dem Grönemeyer-Hit 'Männer'. Diesen  Song gaben auch 'Stimmbänd' aus Schwäbisch-Gmünd zum Besten. 'Nur noch kurz die Welt retten' wollten die 'a cappella mundi' aus Pforzheim, während 'TonArt' aus Neukirch in Sigmaringen 'Waterloo' aufführte. Der gefühlvolle Gospel 'You raise me up' wurde dann auch in zwei verschiedenen Fassungen präsentiert von 'CHORios' aus Hockenheim und vom Chor 'SevenEleven44' aus Steinenbronn. Mit 'Let me entertain you' ging 'daChor' aus Neckarsulm und mit 'Ohne Dich schlaf ich heut Nacht nicht ein' der Chor 'inTakt' aus Istein ins Rennen.

Genau so vielfältig wie das Programm war auch die Punktevergabe der einzelnen Jurymitglieder. Im Stil des Grand Prix Eurovision Song Contests wurden die ersten 8 Juroren (Reporter der beteiligten Regionalzeitungen) einzeln zuhause angerufen. Sie vergaben zwischen 1 und 7 Punkten. Den Chor aus ihrer eigenen Region durften sie vom Sofa daheim aus nicht bewerten. Das war nervenaufreibend für die Chöre auf und vor der Bühne, sowie die Zuhörer im Zelt und vor dem LIVE-Stream daheim. Bis zur Hälfte der Punktevergabe lag noch 'Stimmbänd' vorn und wurde dann von 'daChor' abgelöst.

Die Fachjury war während der ganzen Veranstaltung live im Zelt dabei und verteilte zum Schluss bis zu 8 Punkte. Von diesen Fachleuten bekam 'daChor' zwar nur drei Punkte, aber das reichte zu diesem Zeitpunkt bereits für den Sieg. Die 'Stimmbänd' wurde mit 6 Punkten bewertet und wurde Zweiter. Damit stehen die beiden nächsten Finalisten für Freitag, den 17. Mai in Stuttgart auf dem Schlossplatz fest.

Und nun zu unserem Motto: „Nur die Fachjury zählt...!" Unser Chor ‚SevenEleven44‘ erhielt mit 7 Punkten hinter ‚CalvVoci‘ die zweitbeste Bewertung. Schade nur, dass die Stimme der Fachjury im Gesamtergebnis nicht stärker gewichtet wurde, zumal sie aus ca. ebenso vielen Mitgliedern bestand wie die Gesamtheit der Einzeljuroren der Regionalzeitungen. Wir haben uns riesig über dieses Urteil gefreut und nehmen es als Lohn und Ansporn zugleich mit in unsere weitere Chorarbeit.

Trotzdem oder gerade deshalb – vielen Dank an unsere mitgereisten Fans und an die Fans daheim vor den Bildschirmen, die uns auf vielfältige Weise unterstützt haben. (K.L.).

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