Beerlesklopferball 2013

Für den Jubiläumsball in 2013 am 2. Februar ist es von immenser Wichtigkeit,
dass alle  unseren Faschingsschlager auswendig lernen, um kräftig mitsingen
zu können:

 
|: Aber mir in Stoinabronn,
mir dreibat mächtig om!
Mir send luschdig ond froh
danzat, sengat sowieso
ond mir send fidele Leit
:|

 Manche trialat vor sich na
dass mers net mit agucka ka
die stört d`Mugg an der Wand
des send die ärmste en onserem Land.

 |: Aber mir en … :|

  Dia oine grandtlat rum
se send a bissel domm
sisch an ällas zuviel Hetz
ond se gönnat sich halt nex

 Manche isch halt älles zuviel
Humor hent  se net im Gfühl
grießgrämig gucket se rom
Dia treibat niemals om

 |: Aber mir en … :|


Also, bis zum 40. Beerlesklopferball - wir laden alle herzlich ein!

 

...und ALLE sind gekommen und feierten einen Faschingsball mit uns, der seinesgleichen in Steinenbronn sucht. Ein wunderbarer Abend !!! Wir berichten über das bunte Treiben hier im Anschluss ausführlichst in Wort und Bild.

Die liederkranzeigenen Putzfrauen Herda, Gerda und Marda begrüßten pünktlich um 19.11 Uhr das anwesende Jubiläumspublikum auf ihre ganz eigene Art und Weise. Die „Damen“ waren der irrigen Meinung, dass die Sängerasse ausgerechnet beim Jubiläumsball schlapp machen. Deshalb waren sie zu allen Schandtaten bereit, hatten die große Nummer vorbereitet und wollten damit für die Sängerasse einspringen. Glücklicherweise kam Siegmar noch gerade rechtzeitig und brachte Ordnung ins Chaos. Er unterbrach die Mädels mitten in ihrer Interpretation vom „Hypochonder".

Ohne weitere Verzögerungen kamen nun doch die Sängerasse auf die Bühne und brachten in gewohnter Manier den Saal in Stimmung. Mit ihrer kleinen musikalischen Weltreise stellten sie wieder ihre Qualitäten als vereinseigene „warm upper“ hervorragend unter Beweis.

Hardy als bayrischer Schwabe oder schwäbischer Bayer – wie man es nimmt – er hat uns Schwaben kräftig zugesetzt. Aber wir Liederkränzler und unser Publikum „verstehen“ vielerlei „Spaß“.

Der darauffolgende Programmpunkt begann mit einer „Rechenuffgab“ fürs Publikum. „Was isch 158 : 2?“ Genau 79 und so alt waren die Liederkranz-Ladies des nächsten Top Act's. Lore Breuning und Käthe Meier als Urgesteine des Liederkranzes brachten in Begleitung ihres „jungen Hüpfers“ Bernd Feger die Stimmung zum Kochen.

Zum Beerlesklopferball gehört einfach ein bissle Lokalkolorit. Das haben vor langer, langer Zeit „d'r Karle ond d'r Gustav“ übernommen und jetzt machen das „d' Herda, d' Gerda ond d' Marda“. Zur musikalischen Begleitung haben sie an diesem Abend „d' Helene mit ihrer Gidar“ mitgebracht.
Wenn Männer miteinander reden, geht es immer um wichtige Probleme – wenn ein paar Frauen miteinander schwätzen, dann kommt dabei HGMH heraus. „I sag ja nix i moin ja bloß!“ - spitze wie immer.

Es ist eine liebgewordene Tradition, dass die „Filderer“ aus Leinfelden unser Programm bereichern. Die „Grüne Garde“ der Filderer besteht in dieser Kampagne aus 18 Mädels und 2 Jungs im Alter von 11-14 Jahren. Sie waren 2009, 2010 und 2011 württembergische Meister im Marschtanz. Auch 2012 schafften sie es! Somit war bei unserem Beerlesklopferball eine Abordnung des amtierenden württembergischen Meisters und begeisterte das Publikum.

Beim nächsten Programmpunkt kamen wieder „alte“ Bekannte auf die Bühne. Bereits vor 2 Jahren hat der Nonnenclub „Made in Heaven“ unseren Faschingsball aufgemischt. In diesem Jahr präsentierten sie mit Ihrem Kriminalstück á la  „Miss Marple“ eine klasse Nummer und begaben sich im Saal auf die Suche nach einem Mörder. Gemeinsam mit dem Publikum machten sie den Täter dingfest und zur Strafe musste der mit den Damen eine flotte Sohle aufs Parkett der Bühne legen. Wir freuen uns schon aufs nächste Mal - auf die Mädels von „Made in Heaven“ !

Unser Mann vom Tiefbauamt, unser Mann für alle Fälle, Wolfgang Stohrer. Wolfgang ist schon seit Jahren eine feste Größe in unserem Beerlesklopferball-Programm und daraus nicht mehr wegzudenken. Durch ihn erfährt man auch immer viele Neuigkeiten über einzelne Vereinsmitglieder, die sonst nie ans Tageslicht gekommen wären. Er hat uns auch diesmal vortrefflich auf den neusten Stand gebracht.

Was wäre der Beerlesklopferball ohne sie? Was wäre er ohne die Frauentanztruppe? Sie waren in der Vergangenheit mit ihrem Säbeltanz, als Charly Chaplin, Speedy Gonzales, Rocker oder oder oder ... auf der Bühne. Und jedes Mal tanzten sie wie im Fieber! Die Mädels waren und sind richtig im Tanzfieber und schon ganz früh im Jahr entwickelt Isabella Decker für sie neue Ideen. Auch deshalb haben sie ihr Motto zum Namen gemacht. Seit diesem Jahr nennen sie sich „Showgruppe Tanzfieber“ und sind so viele Tänzerinnen wie schon lange nicht mehr. In ganz großer Besetzung haben sie Lady Gaga`s Welthits "Bad Romance" und "Poker Face" in ein choreographisches Feuerwerk umgewandelt.

Wir haben sie die vergangenen Jahre beim Beerlesklopferball vermisst. Für den Jubiläumsball hat sie sich entschlossen, nochmals mitzumachen. Sie hat uns viel amüsantes aus ihrem Leben erzählt und vor allem einen Super-Tanz auf die Bretter gelegt. Es war, als wäre Serenata Klimperle nie weg gewesen. Auch hier freuen wir uns auf eine Wiederholung.

Seit dem allerersten Beerlesklopferball sind sie mit dabei und jedes Jahr haben sie uns viele spaßige Momente beschert.  Wer könnte auch die Glocken von Rom, die Russenmädel, Lucky Luke, den Bändertanz oder oder oder … vergessen.
Sie waren und sind der Liebreiz, sie sind Grazien und natürlich die Anmut in Person – das Männerballett LGA. Auch die Männer traten wie in den letzten 39 Jahren unter der Leitung von Isabella Decker auf und begeisterten das Publikum mit ihrer Interpretation des „Schwanensee“.

Zum Schluss versammelten sich alle Akteure auf der Bühne und verabschiedeten sich von IHREM  PUBLIKUM mit dem vereinseigenen Faschingsschlager „Aber mir en Stoinabronn, mir treibat mächtig om …!“ von Bernd Feger.

Man hörte nach Abschluss des offiziellen Programms riesige Felsbrocken bei dem Moderatoren-Quartett – Siegmar und HGM – poltern. Zu viert führten sie abwechslungsreich und kurzweilig durch das abendliche Programm und übernahmen zwischendurch auch noch diverse Auf- und Abbauarbeiten auf der Bühne – ganz „schaffich“ halt.

All dies wäre natürlich nicht so „reibungslos“ abgelaufen, wenn Gisela nicht einige Orden- und Küsschen-Übergaben  übernommen hätte. Ohne unseren Mann von der Technik - Roland Koczor - könnten wir gar nicht erst anfangen. Er behält jederzeit den Überblick und weiß in jeder Situation, was zu tun ist. DANKE ROLAND für deine Hilfe. An dieser Stelle natürlich auch ein Dank an alle fleißigen Helfer vor und hinter der Bühne, in der Küche und an der Theke.

Die 1. Narrenzunft Steinenbronn gab uns gleich im Anschluss ans offizielle Programm die Ehre. Begrüßt wurde Sie von Herda, die es sich dabei nicht nehmen ließ, auf die Ähnlichkeiten der Schlachtrufe beider Vereine und deren Entstehungsgeschichten hinzuweisen.  Mit dem Schlachtruf der Liederkränzler : „ BEERLE KLOPF, BEERLE KLOPF, BEERLE KLOPF KLOPF KLOPF!“ wurde das Startsignal für die Bühnenerstürmung gegeben.

Vielen Dank an die 1. Narrenzunft Steinenbronn e.V. für ihre tolle Jubiläumsüberraschung – für ihren tollen Maskentanz. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen und rechnen fest mit euch.

 

Schlag auf Schlag ging es weiter. Der Spielmannszug der Filderer und ihre Trolle scharrten vor der Tür schon mit den Hufen. Eine liebgewordene Tradition ist dieser Besuch der Filderer zu so später Stunde.

Der Beerlesklopferball 2013 – der Jubiläumsball war hier noch nicht zu Ende. Es war noch viel geboten. Die Cocktailbar und die Band YELLOW entfachten ein Stimmungsfeuerwerk im Saal und es wurde gefeiert bis in die frühen Morgenstunden.

Alles hat mal ein Ende genau wie der Jubiläumsbeerlesklopferball und der Bericht über  d e n   Faschingsball in Steinenbronn. Bis zum nächsten Fest der Liederkränzler – wir freuen uns auf euch (S.+H.G.M.)