neueste Infos vom 4. Juni 2007

Der Neuffen und die Region brennen für den Gesang

 

Am 16. Juni 2007 findet mit Open Sound das größte Vokalfestival des Jahres im Land statt – und wir – der Chor Seven Eleven 44 – sind mit dabei !

 

Die Burg Hohenneuffen steht für ein tolles Ambiente inmitten des Albabstiegs mit Natur pur. Immer wieder wird die Burg auch im gleichen Atemzug mit musikalischen Hochgenüssen aller Art genannt. Pünktlich zum Sommeranfang gibt es eines der Highlights im diesjährigen Programm: „Open Sound - Festival Junger Chöre“. Fast 40 Chöre aus dem Land bieten Klassisches, Poppiges und Jazziges aus ihrem Repertoire.

 

Ganz im Trend der Zeit ist aber auch das Rahmenprogramm mit Gauklern die eine ganz besondere Atmosphäre erschaffen werden. Mit einer Kinderrallye mit Stationen voller Mittelalterzauber wird es neben den Singspielen für Kleine und neugierige Große ein unvergesslicher Tag für die ganze Familie sein. Mittelalterliche Speisen und natürlich die Präsentationen der über 40 Chöre runden das Programm ab.

 

Gleich zu Beginn wird mit „Mixed Sounds“ die Burg musikalisch aufgemischt. Wenn es dann dunkel wird, präsentiert ein Auswahlchor der Region „Carmina Burana“. Die wunderbare Musik von Carl Orff wird mit Feuer und Licht zu einem einmaligen Erlebnis für alle Sinne. Den Abschluss macht eine „Late Gospel Night“. Musik und Text im Dunkel der Burg werden ein Gänsehautfeeling bei allen erzeugen, Publikum wie Chöre.

 

Der Chor Seven Eleven 44 wird zweimal zu hören sein :

ca. 20.30 Uhr bei „mixed sounds“

ca. 23.30 Uhr bei der „late gospel night“

 

Wir freuen uns darauf und hoffen, dort auch viele Steinenbronner zu sehen.

 

Umsonst und draußen mit dem Chor Seven Eleven 44 und vielen anderen – es lohnt sich.

 

Rückblick

Wer schon mal auf der Burg Hohenneuffen war weiß, welch erhabene Stimmung schon allein durch die alten Mauern und den einmaligen Blick ins Tal aufkommt.

 

Begrüßt wurde der Chor Seven Eleven 44 am 16. Juni auf der Burg standesgemäß durch den „Magenta-Ritter“des Schwäbischen Sängerbundes.

 

Bei unserer Ankunft gegen 18.30 Uhr war im Innenhof die Musik schon allgegenwärtig. Unter die Sängerinnen und Sänger der verschiedenen Chöre hatten sich nicht nur mittelalterliche Gestalten gemischt, nein auch einige Steinenbronner Fans waren angereist. Wir nehmen jetzt einfach an NUR oder hauptsächlich wegen uns und deshalb - DANKE DAFÜR !

 

Die Zeit bis zu unserem ersten Auftritt verging fast wie im Fluge mit der Suche nach einem Plätzchen, von dem aus die Chöre zu hören waren – nahezu ein Ding der Unmöglichkeit – schade. Das verhältnismäßig kleine Zelt im Innenhof bot zwar eine gute Akustik, aber leider nicht allen Zuhörern Platz.

 

 

All dies konnte uns aber nicht von unserem ersten Auftritt abhalten. Unter der Leitung von Laurenz Patzlaff brachten wir das Zelt zum Beben mit Crocodile Rock, Time after time, Girl from Ipanema, Bohemian Rhapsody, Up where we belong! Und ... last but not least ... unseren „fast mittelalterlichen“ Beitrag - Can`t buy me love!

 

Danach hatten wir Zeit zur freien Verfügung. Eigentlich wollten wir uns dann alle auf dem Plateau treffen, um die „Carmina Burana“ in standesgemäßer Umgebung zu hören. Die Klugen unter uns suchten sich frühzeitig ein schönes Plätzchen, die anderen standen später vor verschlossenem Torbogen und hörten das Spektakel nur aus der Ferne. -Wegen Überfüllung geschlossen- Die anderen hatten dann aber auch die Möglichkeit die mittelalterlichen Feuerschlucker in dieser stimmungsvollen Umgebung zu genießen.

 

 

Bei der Late Gospel Night durften wir gegen 23.30 Uhr auf der Plateaubühne auftreten. Unser dargebotenes Programm war eigentlich nicht zum Einheizen des Publikums gedacht, obwohl die steife Brise dies eigentlich erfordert hätte. Mit – Walk in the light, Jesus be a fence, Simon Zelotas, I don`t know how to love him, Tears in heaven, Ride the chariott, Sing till the power – wurde es uns und unseren Zuhörern doch noch „warm ums Herz“. Wann hat man schon mal die Möglichkeit, um Mitternacht auf einem der höchsten Punkte über die Weiten der Schwäbischen Alb zu singen.

 

Zum Schluß waren wir uns alle einig – BEIM NÄCHSTENMAL SIND WIR WIEDER MIT DABEI ! Alles in allem hatten wir unheimliches Glück mit dem Wetter, der Location und natürlich unserem Publikum (K.L.).