Pünktlich um 19.11 Uhr startete der Vorstand Peter-Alexander Bieg den 34. Beerlesklopferball des Liederkranzes Steinenbronn als diesjähriger Conférencier. Die Band Malibu brachte das Publikum auf altbewährte Weise gleich mit der ersten musikalischen Stimmungsrunde auf Touren.

Schlag auf Schlag standen dann auch plötzlich HERDA und GERDA zum erstenmal gemeinsam mit BERDA auf der Bühne. Die drei Steinenbronner Hausmeister-Grazien zeichneten mit ihrem Schlager „I sag ja nix, i moin ja bloß...“ ein ganz neues Bild des Steinenbronner Mannes bzw. des Mannes im besonderen.

 

Darüberhinaus brachten sie so manches Gsangsvereis „Anekdötchen“ zur Sprache und setzten sich auch mit der Einführung des Brezelfaschingsordens entsprechend in Szene. Schließlich war auch

Peter-Alexander dankbar, dass mann die Überreichung des Faschingsordens schon allein wegen der Küsserei nicht einfach abgeschafft hatte.

Als zweiter Programmpunkt folgten die Sängerasse, die mit den Liedern „Wann wird mal wieder richtig Sommer ...“ und „Mambo Number 5“ nicht etwa den drohenden Klimawandel im Saal heraufbeschworen, sondern die Stimmung so richtig in Fahrt brachten.

 

Der Brezelfaschingsorden fand hier auch gleich reißenden Absatz. Unser Conférencier kam bei dessen Überreichung so richtig ins Schwitzen oder lag das an den heißen Küssen? Getreu dem Motto „Alles fürn Verei!“ meisterte er auch diese Aufgabe mit Bravour.

Die Tanzgarde des TSV Waldenbuch brachte typische Faschingsmusik kombiniert mit neuen musikalischen Elementen auf die Bühne. Isabella Decker hatte wieder ganze Arbeit geleistet und ihre Mädels auf das Beste vorbereitet – man konnte schon auf den Showtanz im zweiten Teil des Programmes gespannt sein.

Die zwei kleinen Bergführer hatten als letzter Programmpunkt vor der Pause keinen leichten Start und das lag vielleicht auch an der folgenden Anmoderation von GERDA und BERDA:

BERDA : „So jedzd sodad mir eigentlich beim Veschbr sitza ond net nommal uf d´Biehne nuff miasa om dia zwoi kleine Bergführer azomsaga!“

GERDA : „Ja was send denn au Bergführer?“

B: „Ha des geids doch grad gnuag em Allgäu! Warsch du no nia em Allgäu?“

G: „Hanoi !“

B: „Na kensch sicher mei Schweschdr ?!!“

G: „Ja worom – woher soll I dei Schweschdr au kenna?“

B: „Ha dui war au no nia em Allgäu!“

Keine Angst die zwei „alten Hasen“ machten ihre Sache einwandfrei und waren somit ein gelungener Abschluß des ersten Programmteils des 34. Beerlesklopferballs 2007. Mehr über dieses närrische Ereignis folgt in der nächsten und übernächsten Woche im Gemeindeblättle – man darf gespannt sein (K.L.).

Der zweite Teil des Berichtes vom 34. Beerlesklopferball 2007 beginnt mit „VIEL SPASS – en dr Pause bei dr´ewige Jäger“ ! Die erste und einzige Narrenzunft von Steinenbronn hat in der Programmpause den Saal gestürmt und aufgemischt. Bei der anschließenden Polonaise hielt es viele Narren nicht mehr auf den Stühlen.

 

Der erste Programmpunkt im zweiten Teil wurde nochmals von den drei Steinenbronner Grazien HERDA, GERDA und BERDA bestritten. Die drei Mädels vom Bürgerhaus wiederlegten so manches komische Gerücht über die Bekleidungsgewohnheiten der gemeinen Steinenbronnerin. Die drei Damen hatten es sich zur Aufgabe gemacht, an diesem Abend dem erlauchten Publikum bzw. besonders „de`Reigschmegde“ unter ihnen einen musikalischen Schwäbischkurs zu erteilen. Getreu dem Motto: „Jo, Schwäbisch isch ganz leicht, wemmer`s ka, wemmer`s ka... !“ schmetterten sie ihre Arie in den Saal.

 

Zum Abschluß kündigte BERDA den anschließenden Programmpunkt an: „Mir send zwar dia schendschde Fraua vo Stoinabronn aber nadierlich gad nex über dia RÄD BLÄCK LÄDIES vo Waldabuach!“ Die Ladies des TSV Waldenbuch stürmten in den Saal und ließen mit ihren heißen Rhythmen so manches Männerherz höher schlagen.

 

 

Da auch der Liederkranz bereits im 21.Jahrhundert angekommen ist, gab es bei diesem innovativen Verein auch schon „JOB-CHAIRING“ zwischen Männlein und Weiblein. Demzufolge wurde die Überreichung der Brezelfaschingsorden und die wohlverdiente Stimmungsrakete für die RED BLACK LADIES durch HGB übernommen.

 

Peter-Alexander war schon in der Maske und die drei Mädels übernahmen auch gleich die Ankündigung ihrer Busenfreundin SERENATA KLIMPERLE.

 

Serenata ließ uns noch einmal im Sommermärchen schwelgen. „Eins und zwei und drei , 54, 74, 90, 2010 werden wir Weltmeister sein... !“ Die schon traditionelle Tanzeinlage von Serenata auf diesen Ohrwurm brachte die Stimmung zum Überlaufen. Mit ihren Erlebnissen aus D E M Sommer 2006 begeisterte sie das Publikum. Der immer wieder neue, nicht unbedingt jugendfreie, gerade deshalb aber allseits beliebte Trinkspruch war auch in diesem Jahr wieder der absolute Brüller.

 

Mit den Gedanken an die tänzerische Zugabe von Serenata endet der zweite Bericht über den Beerlesklopferball des Liederkranzes Steinenbronn (K.L.).

 

Der dritte und letzte Teil des Faschingsberichtes über den 34. Beerlesklopferball in Steinenbronn endet mit dem vorletzten Programmpunkt – dem Männerballett. Darf man der auswärtigen Presse glauben, so war dies der beste Programmpunkt des Abends überhaupt. Angekündigt wurde dieser dann auch mit den folgenden Worten:

GERDA : Laudr Weiber em Programm isch den des koi Schand !

HERDA : Ha, was hoißt laud´r Weiber – uff meim Zettl standat laudr Männer - jedzd kommts MÄNNERBALLETT !

BERDA : Männerballett – wa wird au des nagea ?

GERDA : Ha, des haut mi net vom Hocker - I werd sowieso blos bei Meischdrprobr schwach !

 

Sechs Hüte, nein zwölf Hüte und sechsmal Zorro im Umhang – der Stoff aus dem „Frauenträume“ entstehen. Die heißesten Männer des Liederkranzes ganz in Schwarz – naja nicht ganz in schwarz. Laut unbestätigten Berichten von HGB, die waren ja schließlich mit hinterm Vorhang, gab es noch so manch andere Farbe zu bestaunen.

Peter-Alexander nahm dann zum Finale auch wieder das Zepter in die Hand und ließ nochmals alle Akteure auf die Bühne kommen. Mit musikalischer Unterstützung des Komponisten und Autors Bernd Feger schmetterten alle „Aber mir en Stoinabronn, mir treibat mächdig om ...“ ! Ein gelungener Abschluß für das Bühnenprogramm des 34. Beerlesklopferballs 2007.

 

Der Fasching ging nun in seinen „gemütlichen“ Teil über. Die Band „MALIBU“ brachte den Saal auch schon wie in den vergangenen Jahren in Hochstimmung und es wurde getanzt und gelacht bis fast zum „umfallen“ . Auch in unserer Cocktailbar war wieder nicht nur getränketechnisch einiges geboten, nein auch musikalisch ließ es sich dort vortrefflich feiern.

 

 

Dies sollte aber nun noch nicht alles gewesen sein. Wie auch schon in den vergangenen Jahren kochte die Stimmung über, als die Guggenmusik X X X und ihre Showband den Saal stürmten. Keinen hielt es auf seinem Platz und die Stimmung erreichte einen erneuten Höhepunkt. Und hätten sie nicht heimgemußt so feierten sie noch heute (K.L.).